Nihilismus: Wozu überhaupt noch Ziele?
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In letzter Zeit fühlt sich alles so unglaublich sinnlos an. Ich weiß nicht, ob es an zu vielen Enttäuschungen liegt oder ob ich einfach zu viel nachdenke, aber diese Gedanken an den Nihilismus verfolgen mich ständig. Jede Aufgabe, jeder Plan, jeder kleine Schritt, den ich machen sollte, wird sofort von der Frage überschattet: Wozu das Ganze überhaupt?
– Ich starre auf meine To-Do-Listen und sehe nur eine Aneinanderreihung bedeutungsloser Punkte, die im großen Ganzen sowieso keinen Unterschied machen. Andere um mich herum scheinen ihre Projekte mit solcher Überzeugung zu verfolgen, als gäbe es einen klaren Sinn dahinter. Ich frage mich, ob sie diese tiefergehende Leere auch spüren oder ob ich einfach nur falsch gepolt bin.
Früher hatte ich Träume und Pläne, jetzt fühlt es sich an, als würde ich gegen eine unsichtbare Wand laufen. Selbst wenn ich ein Ziel erreichen würde, was dann? Bringt das wirklich Erfüllung, wenn am Ende doch alles verpufft? Ich bin komplett orientierungslos und finde keinen Antrieb mehr, irgendetwas in Angriff zu nehmen, weil die fundamentale Sinnfrage alles lähmt.
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