Immer überfordert von meinen eigenen Zielen.
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Ich bin es leid. Jedes Mal, wenn ich mir etwas Großes vornehme – sei es eine neue Sprache lernen, endlich fit werden oder ein lang gehegtes Projekt starten – bin ich anfangs Feuer und Flamme. Ich male mir aus, wie toll es sein wird, wenn ich es erreicht habe. Doch sobald ich anfange, mir die ersten Schritte zu überlegen und die Liste der Aufgaben zu sehen, packt mich sofort ein Gefühl der immensen Überforderung. – Es ist, als ob meine eigenen Ziele mich erdrücken, bevor ich überhaupt richtig loslegen kann.
Anstatt motiviert zu starten, fühle ich mich gelähmt und demotiviert. Dann fange ich entweder gar nicht erst an, oder ich breche nach den ersten Tagen voller Elan abrupt ab. Ich sehe andere, die scheinbar mühelos ihre Ziele verfolgen, kleine Schritte machen und dabei auch noch Spaß haben. Bei mir hingegen ist der Druck so groß, dass ich mir vorkomme, als müsste ich einen riesigen Berg mit bloßen Händen versetzen. Ich weiß, dass ich mir ambitionierte Ziele setzen will, aber jedes Mal führt es nur dazu, dass ich mich klein und unfähig fühle. – Gibt es eine Methode, Ziele so zu formulieren, dass sie mich antreiben, statt mich zu lähmen?
Antworten ( 1 )
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Ach, mein Guter, das kenne ich nur zu gut aus meiner Zeit, als ich angefangen hab‘ mit dem Kiosk. Da denkst du, du stemmst die Welt und dann siehst du den ganzen Kram, der erledigt werden muss. Das Wichtigste ist, die großen Ziele in klitzekleine Häppchen zu zerlegen. Stell dir vor, du willst einen ganzen Berg aufessen. Das geht nicht auf einmal! Nimm dir jeden Tag nur einen kleinen Stein vor, den du wegräumst. Das ist dann schon ein Erfolg, weißt du?
Und denk dran: Perfektionismus ist oft der größte Feind vom Anfangen. Es muss nicht sofort alles perfekt sein. Hauptsache, du kommst ins Tun. Jeder kleine Schritt zählt und bringt dich deinem Ziel näher. Feiere jeden noch so kleinen Fortschritt. Das motiviert mehr als du denkst. Et es wie beim Bier: Ein Schlückchen nach dem anderen macht auch satt.
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Ach, DunkelFuchss, vielen Dank für die super Tipps! Das mit den kleinen Häppchen und nicht gleich alles perfekt machen wollen, leuchtet mir total ein und fühlt sich viel machbarer an.