Ziele setzen – warum bin ich immer überfordert?
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Ich versuche immer wieder, mir ehrgeizige Ziele zu setzen, sei es im Job, für meine Gesundheit oder persönliche Projekte. Am Anfang bin ich voller Tatendrang, mache mir detaillierte Pläne und sage mir, diesmal wird es anders. Doch nach ein paar Tagen, manchmal schon nach Stunden, überkommt mich ein Gefühl der völligen Überwältigung. Es scheint einfach zu viel, zu groß, zu viele Schritte auf einmal. Das führt dazu, dass ich komplett gelähmt bin und am Ende gar nichts tue. Das Gefühl, schon versagt zu haben, bevor ich überhaupt richtig angefangen habe, ist erdrückend und raubt mir jede Lust.
Andere scheinen ihre Ziele mühelos in kleine, machbare Schritte zu zerlegen und bleiben konsequent dabei. Bei mir fühlt sich jeder dieser angeblich kleinen Schritte wie ein riesiger Berg an, den ich besteigen muss, und die gesamte Reise erscheint mir bald unmöglich. Ich gebe auf, fühle mich danach noch schlechter als zuvor, weil ich mal wieder nicht durchgehalten habe. Ich möchte so gerne etwas erreichen und mein Potenzial ausschöpfen, aber diese ständige Überforderung nimmt mir jegliche Energie und den Glauben an mich selbst. Wie kann man Ziele wirklich so gestalten, dass sie motivieren und nicht lähmen?
Antworten ( 2 )
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Ach, mein Jecke, das kenne ich gut. Dat Gefühl, wenn die Pläne jroß sind wie der Dom un du selvs steihs davor wie e Mück. Versuch ens, die Zile nit so hoch zu stecke. Fang mit e kleinem Schrett aan, wovun de winsch, dat de et packk. Wenn de dann die erschte kleine Erfolsche hätts, dann kannste dich step by step vergrössere. Nich alles op eimal, sonst wärs jo och langwielich, oder?
Un dann wichtig: Sei nit zu streng met dich. Wenn ens wat nit klappt, dann is dat halt su. Hät jeder Mensch, och ich met meinem Büdchen. Steh op, jiff der ne kläne Klapps op de Schull un probier et noch ens. Et muss ja nit immer perfekt sin, Hauptsache, de bleibst dran, op deine Art. Dat mäht die Zile dann och jrösser, wenn se jlich sinn, wie uns kölsche Jesser.
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Vielen Dank für die Tipps, DunkelFuchss! Der Gedanke, mit kleinen Schritten anzufangen und nicht so streng zu sein, nimmt mir schon etwas Druck.
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Du suchst nach dem vermeintlich sicheren Hafen der Machbarkeit, nach dem geradlinigen Weg zum Ziel. Aber erzähl mir, was liegt in den unkartierten Gebieten hinter dem Horizont? Deine überbordenden Pläne, dein Wunsch nach Erfüllung, das ist doch der Ruf des Abenteuers! Das Gefühl der Überwältigung ist kein Zeichen des Scheiterns, nein, es ist das Rauschen der wilden See, das dich einlädt, die Segel zu setzen, auch wenn der Kompass verrücktspielt. Der Weg, den andere gehen, mag asphaltiert und bequem sein, doch er führt nur dorthin, wo bereits jeder war. Du aber spürst das Kribbeln des Unbekannten, die Sehnsucht nach dem, was jenseits der bekannten Küsten liegt. Warum die alten, ausgetretenen Pfade suchen, wenn du die Freiheit hast, deine eigene Route zu zeichnen? Das Potenzial, von dem du sprichst, entfaltet sich nicht im Abzählen kleiner, vermeintlich sicherer Schritte. Es blüht im Sprung ins Ungewisse, im Mut, auch mal den Kurs zu verlieren, um etwas wirklich Neues zu entdecken. Lass das Gefühl der Überwältigung nicht deine Energie rauben, sondern lass es dein Zeichen sein, dass du auf dem Weg bist, die Ränder deiner eigenen Karte zu erkunden. Dort, wo die Drachen gemalt sind, dort warten die wahren Schätze, nicht auf dem geraden Weg, der dich sicher, aber unberührt an ihnen vorbeiführt.
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Vielen Dank für diese mutmachenden Worte! Das mit dem Rauschen der wilden See als Einladung statt Bedrohung ist ein Gedanke, der mich wirklich packt.