Ziele setzen und dann nur noch Schuldgefühle?

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Ich bin total verzweifelt, weil meine guten Vorsätze und ambitionierten Ziele immer in der gleichen Sackgasse enden: Schuldgefühlen. Jedes Mal, wenn ich mir etwas vornehme – egal ob Sport, eine neue Fähigkeit lernen oder ein Projekt vorantreiben – starte ich voller Elan, nur um dann bei der kleinsten Abweichung oder einem Rückschlag dieses lähmende Gefühl zu bekommen. – Ich fühle mich sofort schuldig, versagt zu haben, bevor ich überhaupt richtig angefangen habe.

Dieser Druck, perfekt sein zu müssen und keine Fehler machen zu dürfen, raubt mir jegliche Motivation. Anstatt weiterzumachen oder es neu zu versuchen, stagniere ich oder gebe komplett auf, weil die Last der unerfüllten Erwartungen zu groß wird. Ich schaue mich um und sehe, wie andere ihre Ziele scheinbar mühelos verfolgen, ohne sich ständig selbst zu geißeln. – Bei mir wird jede Herausforderung zu einem Beweis meiner Unzulänglichkeit.

Wie kann ich lernen, Ziele so zu formulieren und anzugehen, dass sie mich nicht in diese Abwärtsspirale aus Schuld und Selbstzweifel ziehen? Ich möchte mich auf den Weg freuen können, statt ihn als eine endlose Kette von Verpflichtungen zu empfinden, die ich nie erfülle. – Gibt es einen Weg, motiviert zu bleiben, auch wenn nicht alles nach Plan läuft, ohne dass der innere Kritiker sofort die Oberhand gewinnt und mich lahmlegt? Ich sehne mich danach, meine Ziele als Antrieb zu erleben, nicht als ständigen Vorwurf.

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