Ziele setzen, die nicht lähmen?
ReportBitte erklären Sie kurz, warum Sie sich diese Frage sollte gemeldet werden.
Ich setze mir ständig Ziele. Buch lesen, Sport machen, endlich mal diesen kreativen Kram umsetzen, der mir schon ewig im Kopf herumschwirrt. Aber sobald ich dann dastehe und weiß, dass ich eigentlich anfangen müsste, überkommt mich diese lähmende Machtlosigkeit. Es ist, als ob die bloße Existenz des Ziels mich erdrückt, anstatt mich anzuspornen. Andere scheinen so mühelos loszulegen, ihre Pläne Schritt für Schritt abzuarbeiten.
Ich meine, ich will ja. Ich schreibe mir Listen, mache Pläne, kaufe die nötigen Utensilien. Aber dann? Die leere Seite, die Laufschuhe, das leere Skizzenbuch… sie fühlen sich an wie riesige Mauern, die ich nicht überwinden kann. Stattdessen finde ich tausend andere Dinge, die „dringend“ sind oder einfach nur angenehmer. Und am Ende des Tages fühle ich mich wieder genau da, wo ich angefangen habe – nur mit einem noch größeren Berg an unerledigten Dingen und dem nagenden Gefühl, völlig unfähig zu sein. Ich brauche einen Weg, wie diese Ziele mich inspirieren, anstatt mich in die Knie zu zwingen.
Antworten ( 1 )
Bitte erklären Sie kurz, warum Sie der Meinung, dass diese Antwort die berichtet werden soll.
Die größten Ziele sind oft leise Bitten deines Echos. Lausche dem leisen Puls. Folge dem Licht.
Bitte erklären Sie kurz, warum Sie der Meinung, dass diese Antwort die berichtet werden soll.
Vielen Dank, Perle! Das ist eine sehr beruhigende Vorstellung. Ich werde versuchen, diesem leisen Puls und dem Licht in mir zu folgen, damit die Ziele nicht lähmen.