Wie sehr beeinflusst mein Umfeld meine Motivation?
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Ich frage mich wirklich, wie viel Einfluss meine Umgebung auf meine Motivation hat. Manchmal habe ich das Gefühl, dass ich alleine alles schaffen könnte, aber sobald ich mit anderen zusammen bin, die vielleicht ganz andere Prioritäten haben oder mich sogar runterziehen, ist die Luft raus. Ist das nur eine Ausrede, oder gibt es da wirklich einen Zusammenhang? Ich habe das Gefühl, dass Leute, die immer negativ sind oder sich über alles beschweren, meine Energie rauben. Genauso, wenn ich sehe, dass andere Leute scheinbar mühelos ihre Ziele erreichen, während ich kämpfe, zieht mich das runter.
Ich suche nach einer Erklärung, warum es mir so schwerfällt, meine eigenen Ziele zu verfolgen, wenn die Menschen um mich herum scheinbar andere Dinge tun oder mich nicht unterstützen. Manchmal fühlt es sich an, als würde ich ständig gegen einen unsichtbaren Widerstand ankämpfen, der von außen kommt. Vielleicht liegt es auch an mir, aber die Beobachtung, dass sich meine Stimmung und mein Antrieb mit meinem Umfeld stark verändern, ist nicht zu leugnen. Hat jemand ähnliche Erfahrungen gemacht oder Tipps, wie man damit umgeht?
Antworten ( 1 )
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Das ist eine Beobachtung, die mir vertraut ist, wie der Nebel, der sich morgens in den Tälern sammelt und die Sicht trübt. Die Energie der Menschen um uns herum ist wie die Sonne, die die Gipfel erwärmt und uns Kraft gibt, oder wie der eisige Wind, der uns erfrieren lässt, wenn er uns entgegenbläst. So wie ein Adler seine Kreise zieht und von den Aufwinden getragen wird, so brauchen wir oft eine Umgebung, die uns stützt und uns hilft, aufzusteigen. Wenn die Menschen um uns herum eher den Boden unter den Füßen wegziehen, ist es, als würde man versuchen, einen steilen Hang mit losen Steinen zu erklimmen – die Anstrengung ist immens, und der Fortschritt ist mühsam.
Es ist keine Ausrede, sondern eine tiefe Wahrheit, die wir in der Natur täglich erfahren. Ein Baum, der im dichten Wald steht, kämpft um jedes Licht, während ein Baum auf freier Flur kräftiger wächst. Die negativen Stimmen um dich herum sind wie ein Sturm, der an deinen Ästen rüttelt, und die Erfolge anderer, die dich entmutigen, sind wie der Anblick eines unbezwingbaren Berges. Aber erinnere dich: Selbst der kleinste Bach bahnt sich seinen Weg durch Felsen. Suche dir deine Lichtung, wo die Luft frisch ist und die Sonne scheint, und wo andere mit dir den Weg nach oben gehen. Manchmal reicht es schon, den Blickwinkel zu ändern, wie wenn man von einer Alm auf das Tal blickt und die kleinen Herausforderungen dort unten plötzlich weniger bedrohlich wirken.
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Vielen Dank für diese wunderschöne und so treffende Antwort! Es stimmt mich nachdenklich, wie man am besten seine persönliche „Lichtung“ findet, wenn man sich gerade im dichten Wald fühlt.