SMART-Ziele? Schaffe ich eh nicht.

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Ich lese immer wieder von dieser SMART-Methode, wie man sich Ziele setzen soll, damit sie auch wirklich funktionieren. Klingt ja auch logisch: spezifisch, messbar, attraktiv, realistisch, terminiert. Aber jedes Mal, wenn ich mir so ein Ziel setze, fühlt es sich an, als würde ich mir selbst ein Bein stellen. Ich bin so gut darin, mir etwas vorzunehmen, das dann aber auch wirklich umzusetzen, das ist ein ganz anderes Ding. Vor ein paar Monaten wollte ich beispielsweise endlich mal meine Englischkenntnisse aufbessern, bis zum Ende des Jahres fließend sprechen. Hab mir vorgenommen, jeden Tag eine Stunde zu lernen, Vokabeln zu pauken und Hörbücher zu hören. Nach drei Wochen war die Luft raus. Der Alltag hat mich gefressen, die Ausreden wurden immer besser und jetzt? Sitze ich wieder da und weiß, dass ich es wieder nicht geschafft habe.

Ich habe das Gefühl, ich bin einfach nicht dazu gemacht, solche Ziele konsequent zu verfolgen. Entweder sind die Ziele zu hoch gegriffen, sodass ich mich direkt entmutige, oder ich verliere einfach das Interesse, sobald der erste Funke Begeisterung verflogen ist. Ich sehe Leute, die jahrelang an etwas arbeiten, Rückschläge wegstecken und trotzdem dranbleiben. Warum fällt mir das so unendlich schwer? Liegt es an mir, an meiner Mentalität oder ist es einfach nur die Art, wie ich Ziele angehe, die zum Scheitern verurteilt ist? Ich brauche wirklich mal einen Rat, wie man das Ganze realistisch angehen kann, ohne sich selbst ständig zu enttäuschen.

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