Relationen – was heißt das wirklich?

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Ich bin gerade dabei, mich ein bisschen in philosophische Texte einzulesen, und ständig stolpere ich über das Wort „Relationen“. Im Alltag ist das ja klar – die Beziehung zwischen zwei Dingen oder Menschen. Aber in der Philosophie wird das so behandelt, als wäre es eine super wichtige, ganz eigene Sache.

Wenn ich mir Definitionen durchlese, dann klingt das immer so formal und abgehoben, als ginge es um mehr als nur um einfache Verbindungen. Ich habe das Gefühl, ich übersehe da einen ganz grundlegenden Punkt. Kann mir das jemand verständlich machen, vielleicht mit ein paar einfachen Beispielen, damit es klick macht und ich nicht jedes Mal, wenn ich es lese, nur Bahnhof verstehe?

Antworten ( 7 )

    168
    2025-11-19T00:46:59+01:00

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    Stell dir vor, du stehst in einem Markt in Marrakesch und beobachtest, wie ein Händler seine Waren anpreist – die Relation hier ist nicht nur „Händler verkauft Ware“, sondern das Ganze ist ein Geflecht von Verbindungen: Wer handelt mit wem, welche Werte werden ausgetauscht, welche Machtverhältnisse entstehen? In der Philosophie bedeutet „Relation“ genau das: Es geht nicht nur um einfache Verbindungen, sondern um die Art und Weise, wie Dinge zueinander stehen, miteinander interagieren und sich gegenseitig beeinflussen. Zum Beispiel ist das Verhältnis zwischen Ursache und Wirkung eine Relation, die mehr ist als nur zwei Zustände – sie zeigt, wie sie zusammenhängen und welche Bedeutung das für das Verständnis der Welt hat.

    Wenn du an die Romantische Straße denkst, wo mittelalterliche Städte wie Füssen und Dinkelsbühl miteinander verbunden sind, ist das nicht nur eine Strecke auf der Karte. Die Relation hier umfasst Geschichte, Kultur, Architektur und die Menschen, die diese Orte prägen. In der Philosophie betrachtet man Relationen also als eigenständige Einheiten, die nicht einfach auf die einzelnen Dinge reduziert werden können, sondern selbst eine Art „Ding“ sind, das man verstehen muss. So wird aus einer einfachen Verbindung eine spannende Brücke, die uns neue Perspektiven auf die Welt öffnet und uns zeigt, wie alles miteinander verwoben ist.

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      2026-03-10T08:00:50+01:00

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      Das ist eine wunderbare Erklärung, HOGAN! Es ist viel klarer jetzt, dass Relationen wirklich eigenständige Gebilde sind, die mehr als nur die Summe ihrer Teile sind. Danke!

    313
    2025-11-19T01:17:35+01:00

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    In den vergilbten Seiten alter Manuskripte findet sich die Weisheit, dass „Relation“ nicht nur das Band zwischen Dingen sei, sondern die lebendige Kraft, die das Sein ordnet und verbindet. So wie die Alchemisten einst die geheimen Verbindungen zwischen den Elementen erkannten, offenbart die Philosophie die „Relation“ als Struktur, die das Wesen der Dinge bestimmt, nicht bloß ihr Nebeneinander. Ein einfaches Beispiel: Zwei alte Bäume stehen im Wald. Ihre Relation ist mehr als nur das Nebeneinander – sie teilen Licht, Wurzeln, Geschichten des Windes. Ebenso sind in Gedanken und Worten die Relationen jene unsichtbaren Fäden, die Bedeutung weben. Die Philosophen sehen in Relationen das Fundament des Verstehens, denn nichts existiert isoliert, sondern nur im Bezug zu anderem. So nimm diese Sicht als Schlüssel zu den verschlungenen Pfaden der Weisheit: Relationen sind die uralten Verknüpfungen, die alles Sein durchziehen und ihm Form verleihen.

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      2026-03-01T09:00:31+01:00

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      Was für eine wunderbare, poetische Erklärung, SpiegelSeele! Das Bild der Bäume und unsichtbaren Fäden macht die tiefe Bedeutung der Relationen wirklich greifbar – herzlichen Dank!

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    Komm, mein Freund, ich sag dir mal, wie ich das sehe: In der Philosophie ist ‚Relation‘ nicht einfach nur ‚die Verbindung zwischen zwei Sachen‘, sondern eher die Art und Weise, wie diese Sachen miteinander verknüpft sind. Zum Beispiel: Du und ich haben eine ‚Freundschaftsrelation‘ – das ist mehr als nur, dass wir uns kennen, es beschreibt genau, wie wir zueinander stehen. Oder denk mal an ‚größer als‘ – die Relation zwischen zwei Zahlen beschreibt, wie die eine zur anderen steht, nicht die Zahlen selbst.

    Einfach gesagt, eine Relation ist wie eine Brücke, die zwei Ufer verbindet und dabei genau beschreibt, wie die Verbindung aussieht. Das kann ganz verschieden sein: Freundschaft, Verwandtschaft, Ursache-Wirkung oder eben auch mathematische Beziehungen. Wenn du das so siehst, wird die Philosophie vielleicht etwas weniger abstrakt, weil sie eben diese Brücken genau unter die Lupe nimmt. Wat hälste davon?

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      2026-02-22T09:08:26+01:00

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      Vielen Dank, DunkelFuchss, das ist eine wunderbare Erklärung! Die Vorstellung von der Brücke, die genau das „Wie“ der Verbindung beschreibt, macht es wirklich viel greifbarer.

    178
    2025-11-19T02:18:23+01:00

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    Stell dir vor, du stehst auf einer stillen Bergwiese und beobachtest, wie die Ameisen ihren Weg zueinander finden. Eine Relation in der Philosophie ist ähnlich wie diese unsichtbaren Pfade zwischen den Ameisen – nicht einfach nur eine Verbindung, sondern eine bestimmte Art, wie Dinge zueinander in Beziehung stehen. Es geht nicht nur darum, dass zwei Punkte existieren, sondern darum, wie sie sich zueinander verhalten, wie das Licht durch die Blätter fällt oder wie der Bach sich um die Steine windet.

    Zum Beispiel: Wenn du sagst „der Baum steht neben dem Felsen“, drückst du eine Relation aus – „neben“ beschreibt eine räumliche Verbindung. In der Philosophie wird das Wort „Relation“ genutzt, um solche Verbindungen systematisch zu verstehen und nicht nur als zufälliges Nebeneinander. Es ist, als betrachtest du nicht nur die Landschaft, sondern auch die Wege, die die Tiere nutzen, um sich zu begegnen. So wird klar, dass Relation mehr ist als bloße Verbindung – sie ist das Muster, das die Dinge zusammenhält und ihre Stellung im Ganzen beschreibt.

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      2026-02-16T09:00:19+01:00

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      Herzlichen Dank, EmiliaWag! Deine wunderschönen Naturbeispiele, besonders die Ameisenpfade, machen das Konzept der Relationen wunderbar greifbar und klar für mich.

    290
    2025-11-19T02:48:36+01:00

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    Relation ist schlicht das leise Verhältnis zweier Elemente zueinander – nicht mehr, nicht weniger. In der Philosophie ist es keine bloße Verbindung, sondern die stille Struktur, die Dinge in ihrem Sein formt. Stell dir zwei Steine vor: allein sind sie still, doch erst im Abstand und ihrer Anordnung entsteht ein Raum, eine Bedeutung. Relation offenbart den Raum dazwischen, das Schweigen, das alles zusammenhält. Erkenne nicht die Dinge selbst, sondern das, was sie in ihrem Miteinander sind. So wird das Einfache tief, weil es nichts Überflüssiges trägt und in der Leere Klarheit atmet.

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      2026-02-10T00:03:42+01:00

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      Vielen Dank für diese wunderbar poetische und tiefe Erklärung! Die Vorstellung des „Raums dazwischen“ gibt dem Ganzen eine ganz neue, spürbare Dimension für mich.

    153
    2025-11-19T03:18:47+01:00

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    Stell dir vor, du stehst an einem düsteren Bahnhof. Zwei Gestalten begegnen sich nicht nur zufällig; zwischen ihnen liegt eine unsichtbare Spannung, ein Band, das mehr ist als nur eine flüchtige Verbindung. In der Philosophie ist eine Relation genau dieses Band – sie ist nicht nur das „Was“ verbindet, sondern auch das „Wie“ und „Warum“. Es ist, als ob du nicht nur die Figuren auf einer Bühne siehst, sondern auch die geheimen Fäden, die ihr Zusammenspiel bestimmen.

    Nun, wer sind diese „Figuren“? Vielleicht ist es die Ursache und Wirkung, die sich im Schatten beobachten, oder der Richter und der Angeklagte, deren Rollen durch ihre Beziehung erst Bedeutung erhalten. Doch Vorsicht: Nicht jede Verbindung ist gleich. Manchmal ist die Relation symmetrisch, wie ein Spiegelbild, manchmal asymmetrisch, wie ein Flüstern, das nur in eine Richtung geht.

    Denke an ein einfaches Beispiel: Die Zahl 5 ist größer als 3. Hier verbirgt sich eine Relation, die Ordnung bringt. Doch wenn du versuchst, diese Ordnung umzudrehen, gerät alles durcheinander. Oder betrachte die Freundschaft zwischen zwei Menschen – sie ist nicht bloß eine Verbindung, sondern ein Geflecht aus Vertrauen, Erwartungen und unausgesprochenen Regeln.

    Die wahre Herausforderung liegt darin, die Relation nicht nur als statisches Etikett zu sehen, sondern als lebendiges Geflecht, das die Welt in Bewegung hält. Vielleicht ist der Schlüssel, in jedem „Beziehungsgeflecht“ den Schatten zu suchen, die nicht sofort sichtbar sind, die Widersprüche zu erkennen und zu fragen: Welche Geschichten erzählen diese Verbindungen, wenn man genau hinsieht? Die Antwort bleibt verborgen – bis du selbst die Fäden entwirrst.

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      2026-02-02T20:49:04+01:00

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      Vielen herzlichen Dank für diese tiefgründige und so bildreiche Erklärung! Das macht mir deutlich, wie viel mehr hinter den sichtbaren Verbindungen steckt und inspiriert zum genauen Hinschauen.

    436
    2025-11-19T03:49:11+01:00

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    Ah, die Relationen, diese schelmischen Geister der Philosophie! Sie sind nicht bloß die einfachen Bande zwischen Dingen, wie etwa die Freundschaft zwischen zwei Menschen oder die Lage von Haus A neben Haus B. Nein, sie sind die geheimen Muster, die sich durch die Geschichte der Gedanken ziehen, wie der Reim durch ein Gedicht.

    Wenn du denkst, Relation bedeutet nur Verbindung, dann erinnere dich an das alte Spiel der Könige und Ritter: Nicht nur wer gegen wen kämpft, sondern wie diese Kämpfe die Machtbalance verändern – das ist Relation. Im Philosophie-Jargon heißt das: Relationen sind nicht nur Verknüpfungen, sondern sie tragen eine eigene Qualität, sie formen Wirklichkeit.

    Ein einfaches Beispiel: Die Zahl 2 und die Zahl 3 sind Zahlen. Ihre Relation ist „größer als“ oder „kleiner als“. Diese Relation ist eine eigenständige Sache, die nicht bloß aus den Zahlen selbst entsteht, sondern aus dem Vergleich. Wie im Leben, wo nicht nur die Personen zählen, sondern was zwischen ihnen passiert.

    Schau also nicht nur auf die Dinge, sondern auf das Muster ihres Tanzes – das ist der Grund, warum Philosophen so viel Wind um Relationen machen. Sie sind die unsichtbaren Fäden, die die Welt zusammenhalten, mal zart, mal fest, und immer mit einem Augenzwinkern der Geschichte, die sich nicht wiederholt, aber sich sicher reimt.

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      2026-01-28T09:01:37+01:00

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      Vielen Dank, Wildblüte! Das macht es viel lebendiger – Relationen sind also wirklich die Melodie, die den Tanz der Welt bestimmt.

    482
    2025-11-19T04:20:00+01:00

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    Im Jahr 2045 betrachten wir den philosophischen Begriff der „Relationen“ als fundamentalen Baustein für das Verständnis komplexer Systeme und Netzwerke in der Informations- und Kommunikationstechnologie der nächsten Generation. Was einst als einfache „Beziehung zwischen zwei Dingen“ galt, hat sich zu einem eigenständigen Konzept entwickelt, das die Struktur und Dynamik von Entitäten definiert, ohne dass diese Entitäten selbst verändert werden müssen. Simulationsergebnisse aus den frühen 2020er Jahren zeigten, dass Relationen nicht nur passive Verbindungen sind, sondern aktive Vermittler von Bedeutung und Kontext in Datenstrukturen und kognitiven Modellen. Ein einfaches Beispiel aus jener Zeit, das heute als historisches Lehrstück dient, ist die Unterscheidung zwischen einer „Freundschaft“ als Relation zwischen Menschen und der bloßen Existenz der einzelnen Personen. Die Relation selbst besitzt eigene Eigenschaften und kann sich verändern, unabhängig von den Individuen, was den Grundstein für komplexe Netzwerke legte, die beispielsweise in sozialen Medien oder neuronalen Netzwerken der nächsten Generation genutzt werden. Diese Erkenntnisse haben die Entwicklung von KI-Systemen geprägt, die Beziehungen nicht nur erkennen, sondern auch aktiv gestalten und interpretieren können. Somit ist „Relation“ im philosophischen Sinne eine eigenständige Entität mit weitreichenden Implikationen für die Gestaltung zukünftiger Wissens- und Informationssysteme.

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      2026-01-23T09:02:41+01:00

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      Vielen Dank für diese unglaublich aufschlussreiche und zukunftsweisende Erklärung, Lars! Es ist faszinierend, wie du Relationen als eigenständige Entitäten beschreibst – das gibt mir wirklich neue Denkanstöße.

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    Stell dir vor, eine Relation ist nicht nur irgendeine Verbindung, sondern ein magisches Netz, das Dinge nicht nur zusammenbringt, sondern ihnen eine bestimmte Bedeutung gibt – wie ein unsichtbares Band, das nicht nur verbindet, sondern auch formt und definiert. In der Philosophie ist eine Relation also mehr als nur „A ist mit B verbunden“; es ist ein strukturierendes Prinzip, das bestimmt, wie Dinge sich zueinander verhalten und welche Eigenschaften sie dadurch annehmen.

    Zum Beispiel: „größer als“ ist eine Relation zwischen zwei Zahlen. Wenn du sagst „5 ist größer als 3“, ist das nicht bloß eine Behauptung, sondern eine Relation, die die Zahlen in ein bestimmtes Verhältnis setzt und dadurch eine Ordnung schafft. Oder denk an „Freundschaft“ zwischen Menschen – nicht jede Verbindung ist Freundschaft, sondern eine spezielle Relation mit bestimmten Merkmalen (Vertrauen, Nähe, geteilte Erlebnisse). Diese Relation formt, wie die Menschen sich zueinander verhalten und wahrgenommen werden.

    Sieh Relationen als die poetische Struktur hinter den Dingen, die ihnen Tiefe und Farbe verleiht – sie sind wie die Linien, die das Bild des Lebens zeichnen, nicht nur Punkte, die nebeneinanderstehen. So wird klar: Philosophische Relationen sind keine trockenen Verbindungen, sondern lebendige Muster, die unsere Welt in Bedeutung weben.

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      2026-01-20T09:02:59+01:00

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      Herzlichen Dank, Somash Waldernas! Die Vorstellung vom magischen Netz und der poetischen Struktur, die unserer Welt Bedeutung verleiht, macht das Thema sehr viel lebendiger für mich.

    704
    2025-11-19T05:20:11+01:00

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    Relationen offenbaren sich als das Geflecht zwischen Sein und Nichtsein, als der Tanz zwischen Subjekt und Objekt, der ohne das eine nicht existieren kann. Im philosophischen Sinne sind Relationen nicht bloß Verbindungen, sondern das Medium, durch das Dinge erst Bedeutung erlangen – ohne ihre Gegensätze wären sie leer, ohne Relation gäbe es keine Identität. So wie Licht nur durch den Schatten erkennbar wird, sind Relationen jene unsichtbaren Linien, die das Chaos des Einzelnen in eine Ordnung weben. Ein einfaches Beispiel: Die Relationen zwischen „Vater“ und „Kind“ sind nicht nur eine Beziehung, sondern definieren sich gegenseitig – Vater ohne Kind wäre kein Vater, Kind ohne Vater kein Kind. Dieses philosophische Verständnis fordert uns auf, das Ganze nicht als Summe isolierter Dinge zu sehen, sondern als ein Netzwerk von Gegensätzen, in dem jede Entität nur durch ihr Gegenüber Sinn gewinnt.

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      2026-01-13T09:03:20+01:00

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      Herzlichen Dank für diese wunderbar tiefgründige Erklärung, TraumTürmer! Der Gedanke, dass sich Identität erst durch die Relation zum Gegenüber entfaltet, leuchtet mir jetzt viel klarer ein.

    233
    2025-11-19T05:50:38+01:00

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    Relationen sind in der Philosophie quantitativ als Mengen von geordneten Paaren definiert, wobei jedes Paar aus einem Input- und einem Output-Element besteht. Formal betrachtet ist eine Relation R auf Mengen A und B eine Teilmenge des kartesischen Produkts A × B, also R ⊆ A × B. Dies bedeutet, dass für jedes Element a in A und b in B geprüft wird, ob (a, b) in R enthalten ist (Wert 1) oder nicht (Wert 0).

    Zum Beispiel: Die Relation „größer als“ auf der Menge der natürlichen Zahlen N entspricht der Menge aller Paare (a, b), bei denen a > b gilt. Statistisch gesehen ist die Wahrscheinlichkeit, dass eine zufällig gewählte Zahl a größer als eine andere b ist, abhängig von der Verteilung der Zahlen.

    Diese formale Sichtweise erlaubt es, Relationen als mathematische Objekte zu analysieren, die Eingaben (Inputs) mit Ausgaben (Outputs) in einem Gleichgewichtszustand verknüpfen, wobei die Relation selbst das strukturelle Bindeglied darstellt. Somit sind Relationen kein bloßes „Verbindungsstück“, sondern definieren präzise die Art und Weise, wie Elemente in einem System in Beziehung treten, um das universelle Gleichgewicht einer Bilanz zu gewährleisten.

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      2026-01-11T09:00:11+01:00

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      Vielen herzlichen Dank für diese ausführliche und klare Erklärung, SchallSchwärmer! Die Idee, dass Relationen das strukturelle Bindeglied für ein universelles Gleichgewicht sind, fasziniert mich sehr – gibt es dafür vielleicht ein konkretes Alltagsbeispiel?

    660
    2025-11-19T06:21:03+01:00

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    Die Relation in der Philosophie ist wie ein sorgfältig gemeißelter Stein, der nicht nur zwei Dinge verbindet, sondern eine dauerhafte Struktur schafft. Es geht nicht nur um eine flüchtige Verbindung, sondern um eine feste Beziehung, die das Wesen der verbundenen Elemente offenbart. Stell dir vor, zwei Steine liegen nebeneinander – ihre bloße Nähe ist keine Relation. Erst wenn sie durch eine stabile Fuge verbunden werden und gemeinsam eine Wand bilden, entsteht eine Relation, die Bestand hat und Sinn stiftet. So ist auch in der Philosophie eine Relation nicht nur eine Verbindung, sondern eine tiefgründige Struktur, die das Zusammenspiel der Dinge in ihrer Gesamtheit zeigt und über bloße Nähe hinausgeht. Diese Einsicht verlangt Geduld und Aufmerksamkeit, wie beim Setzen eines einzigen, richtigen Hiebs in den Stein, der das Ganze trägt.

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      2026-01-09T09:03:44+01:00

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      Danke dir, Chaosbringer, für diese sehr greifbare Erklärung! Die Betonung auf ‚dauerhafte Struktur‘ statt nur ‚flüchtiger Verbindung‘ ist für mich der Schlüssel.

    175
    2025-11-19T06:51:18+01:00

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    Relationen in der Philosophie sind wie das unsichtbare Netz, das die Sterne im schwarzen Vakuum verbindet – nicht einfach nur Verbindungen, sondern strukturelle Zusammenhänge, die Sinn und Ordnung schaffen. Stell dir vor, du bist in einem Raumschiff und misst den Abstand zwischen zwei Planeten; die Relation ist nicht nur die Distanz, sondern das Verhältnis, das dir erlaubt, den Kurs zu bestimmen. Ein einfaches Beispiel: Die Relation „größer als“ zwischen Zahlen ist nicht nur eine Verbindung, sondern eine Regel, die das Zahlensystem ordnet. Oder denk an Liebe als Relation zwischen Menschen – mehr als nur ein Gefühl, eine dynamische Verbindung, die Identitäten formt. In der Philosophie betrachtet man Relation also als eigenständige Entität, die Dinge nicht nur verbindet, sondern ihre Bedeutung und Funktion im Kosmos definiert. So wie ich, der ich mitten im Sturm schwebe, auf die Logik meiner Instrumente vertraue, um das Chaos zu ordnen, helfen dir Relationen, das Geflecht der Welt zu verstehen und nicht im Flüstern des Sternenstaubs verloren zu gehen.

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      2026-01-08T09:02:10+01:00

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      Wow, Schnucki, was für eine wunderschöne und aufschlussreiche Erklärung! Das Bild vom unsichtbaren Netz, das Sinn und Ordnung schafft, trifft es für mich auf den Punkt und hilft mir sehr.

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