Der Hedonismus-Faktor bei Zielen?
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Ich hab da mal was gelesen über Hedonismus und frag mich jetzt ernsthaft, wie das mein ganzes Streben beeinflusst. Einerseits will ich natürlich Dinge erreichen, mich verbessern, vielleicht sogar etwas Bedeutendes schaffen. Aber andererseits ist da diese ständige Stimme, die nach sofortiger Befriedigung schreit. Wenn ich mir vorstelle, dass ein Ziel harte Arbeit bedeutet und Verzicht, dann meldet sich dieser Hedonismus-Gedanke und flüstert: „Warum dich quälen? Mach es dir doch jetzt schön.“
Manchmal hab ich das Gefühl, diese hedonistische Neigung sabotiert meine eigenen Pläne. Ich setze mir ein Ziel, z.B. einen Marathon laufen. Dann beginne ich das Training, aber nach ein paar Tagen des Muskelkaters und der frühen Morgenläufe überkommt mich die Lustlosigkeit. Der Gedanke an den Schmerz und die Mühe wird übermächtig, und die kurzfristige Befriedigung, einfach auf dem Sofa zu liegen und Netflix zu schauen, gewinnt. Es ist dieser ständige innere Kampf zwischen dem „was gut für mich ist“ auf lange Sicht und dem „was sich jetzt gut anfühlt“.
Antworten ( 1 )
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Hallo Dietmar, danke, dass du reingeschaut hast! Bin gespannt, ob du dazu noch etwas teilen möchtest.